Verbandsgemeinde-Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn Blick auf die Feuerwache in Enkenbach-Alsenborn
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Sommerfreizeit der Jugendfeuerwehr in Finnland

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 12-11-2017
Aktuelles >> Jugendfeuerwehr Enkenbach-Alsenborn

Hyvää päivää

"Wahre Freundschaft kennt keine Distanz". Den Beweis dafür zeigt sich in der seit Jahren bestehenden Freundschaft zwischen den Jugendfeuerwehren Enkenbach-Alsenborn und Lemu. 1500 Kilometer ist der finnische Ort entfernt und doch besteht eine enge Beziehung, die durch gegenseitige Besuche regelmäßig gepflegt wird. Nachdem die Finnen zuletzt 2016 zu Gast in Deutschland waren, machten wir uns dieses Jahr auf den Weg zu unseren Freunden nach Finnland.

Am 28. Juli ging es los. Pünktlich um viertel vor Neun setzten wir uns am Enkenbacher Bahnhof in den Zug Richtung Frankfurt am Main, von wo aus wir mit dem Flugzeug nach Helsinki reisten. Die letzte Etappe legten wir mit dem PKW zurück, sodass wir am Abend an der Feuerwache in Lemu ankamen. Dort befand sich für 11 Tage unser finnisch-deutsches Zeltlager.

In den darauffolgenden Tagen stand einiges auf dem Programmplan. Vom Museumsbesuch bis hin zur Kreuzfahrt wurde fast alles geboten. Selbstverständlich durfte der regelmäßige Besuch der finnischen Sauna nicht fehlen. Damit das nicht zu kurz kommt, standen uns an der Feuerwache zwei Saunen und zwei Paljus (mit Holz beheizte Pools) zur Verfügung, die wir fast jeden Abend nutzten.

Bei einer Camp-Olympiade, die an einem Tag veranstaltet wurde, galt es verschiedene Aufgaben in deutsch-finnischen Gruppen zu erledigen. Diese reichten vom Sumo-Ringkampf bis hin zum Zuckerwatte-Verteilen auf Zeit.

Die finnische Natur konnten wir bei einer Wanderung durch den Kurjenrahka-Nationalpark erleben. Am Ende der sechs Kilometer langen Route, die uns um den Savojärvi-See herum führte, wartete eine warme Sauna auf uns.

Am nächsten Tag stand der Besuch von Mannerlahti auf dem Plan. "Mannerlahti" war die Jagdhütte des früheren Staatschefs von Finnland Carl Gustaf Mannerheim. Heute steht das Gebäude Jugendgruppen als eine Art Schullandheim zur Verfügung. Für die Jugendlichen, die sich dort aufhielten, wurden verschiedene Spiele und Aktionen von uns angeboten. Im Anschluss daran spielten wir selbst noch das Geländespiel "Stratego"in dem weitläufigen Garten. Außerdem vergnügten wir uns in der warmen Sauna und der kalten Ostsee.

Beim „Masku-Race“, einer Art Dorfrallye in einem Nachbarort, mussten wieder Aufgaben in finnisch-deutschen Gruppen gelöst werden. Die Art der Aufgaben waren aber gänzlich anders zu denen der Camp-Olympiade. „Fotografiere ein Tier in der Bücherei“ oder „Bringe ein Highheels-Schuh oder eine Krawatte mit“ waren zwei der Aufgaben. Nach der abschließenden Aufgabe „Kocht euer eigenes Mittagessen“ traten wir die Rückreise zum Camp an, denn wir hatten an dem Abend noch einen wichtigen Termin. Gegen 19 Uhr startete in Turku die „Grace“, ein Kreuzfahrtschiff mit dem wir in 24 Stunden nach Stockholm und wieder zurück nach Turku fuhren. An Bord gab es einigen Attraktionen zu erleben. Ein echtes Highlight waren die beiden Karaoke-Events, an denen wir teilnahmen. Während der Überfahrt konnten wir zudem die wunderschöne Landschaft beobachten. Besonders in den Abend- und Morgenstunden boten die vielen kleinen Inseln ein fantastisches Bild.

Am Tag nach der Kreuzfahrt besuchten wir die Feuerwache in Naantali. Bei der Führung durch die noch recht neue Wache zeigten sich viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede im Vergleich zu deutschen Feuerwehren. Im Anschluss an den informativen Rundgang konnten unsere „Shopping-Queens“ mal wieder ihrem „Hobby“ nachgehen und im Mylly nach Lust und Laune durch die Läden schlendern.

Für viele war der „Familientag“ ein richtiges Highlight. Die Erlebnisse an diesem Tag waren sehr vielfältig, da immer ein bis zwei Jugendliche bei einer finnischen Familie zu Gast waren. So waren manche Familien am Strand schwimmen und angeln, andere machten eine Geocaching- oder Hiking-Tour.

Den Tag vor der Abreise hatten wir uns als einen sonnigen Tag an der Ostsee vorgestellt, wo wir allerlei Wasser-Attraktivitäten erleben können. Allerdings brachte das nass-kalte Wetter das Wasser zu uns. Strömender Regen beherrschte die Wetterlage in Südfinnland. Dennoch wollten wir uns den Tag nicht vermiesen lassen. Trotz des andauernden Niederschlags waren wir Bootfahren, schwimmen, Jetski- und Wasserski fahren. Auch wenn das Wetter ziemlich ungemütlich war, so war der Saunagang im Anschluss umso schöner.

Wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn man Spaß hat, wurde uns am Tag der Abreise wieder klar. Gerade erst waren wir in Finnland angekommen und schon waren elf Tage vorbei. Bevor es zurück in die Heimat ging, verabschiedeten wir uns von unseren finnischen Freunden.

Schon vorausblickend auf unsere nächste gemeinsame Freizeit sagen wir „Hyvästi“ - Auf Wiedersehen.


Auf unserer Blog-Seite im Internet (jfw-ea-freizeit.jimdo.com) berichten wir „live” von unseren aktuellen Freizeiten. Ebenso bietet die Seite einen Rückblick auf die vergangenen Freizeiten.

Zuletzt geändert am: 12-11-2017 um 16:51

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