Verbandsgemeinde-Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn Blick auf die Feuerwache in Enkenbach-Alsenborn
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Feuerwache

Die Feuerwache der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn liegt am nördlichen Rand der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn. Die günstige Lage der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn angehörenden Ortsgemeinden Enkenbach-Alsenborn, Mehlingen, Neuhemsbach und Sembach erlaubt es, keine weiteren Ortswehren installieren zu müssen. Die Einsatzgrundzeit von 8 Minuten ist in allen Ortsgemeinden gewährleistet.

Die Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn hat 1982 als zuständiger Träger des Brandschutzes und der technischen Hilfe eine Feuerwehrunterkunft erstellt , die im April 1982 nach einer nur elfmonatigen Bauzeit ihrer Bestimmung übergeben wurde. Das nach modernsten und bewährten Gesichtspunkten geplante und erbaute Objekt erforderte bis zur Fertigstellung einen Kostenaufwand von rund 2,4 Millionen Mark.

Der Neubau der Feuerwehrunterkunft war erforderlich geworden, nachdem die Freiwilligen Feuerwehren in den verbandsangehörigen Ortsgemeinden Mitte der siebziger Jahre aufgelöst und einer Verbandsgemeinde Feuerwehr zusammengeschlossen wurden. Das ehemalige Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Enkenbach konnte den gesamten Fuhrpark nicht aufnehmen, so dass die Feuerwehrfahrzeuge in verschiedenen Gebäuden untergestellt werden mussten, was allerdings keine optimalen Einsatzvoraussetzungen gewährleistete.

Die Feuerwache in Enkenbach-Alsenborn enthält die für alle vorhandenen Feuerwehrfahrzeuge erforderlichen Unterstellmöglichkeiten, eine Fahrzeug-Waschhalle, Reparaturwerkstatt für Feuerwehrgeräte , Atemschutzwerkstatt, Schlauchwaschanlage mit Trockenvorrichtung, Räume für die persönlichen Ausrüstungsgegenstände, eine Funkzentrale, ein Wehrleiterdienstzimmer, einen Lehrsaal für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung stehen ausreichende Hofflächen zur Verfügung. Weiterhin enthält die Feuerwehrunterkunft eine Küche, einen Aufenthaltsraum, Teeküche, Dusch- und Umkleideräume sowie Toiletten und eine Stiefelwaschanlage. Das von den Feuerwehrangehörigen in Eigenleistung ausgestattete “Florian-Stübchen” dient, nach anstrengenden Übungen und Einsätzen die Kameradschaft beim gemütlichen Zusammensein zu vertiefen.

Durch die Neueinrichtung der Feuerunterkunft wurden außerdem Möglichkeiten geschaffen, auch Geräte und Fahrzeuge von überörtlichen Trägen (Katastrophenschutz) dort unterzubringen.

Die Objektplanung wurden von der Architektengemeinschaft Dech / Urschel erstellt. Mit der Planung wurde im Januar 1980 begonnen. Der Bauantrag wurde im August 1980 vorgelegt und mit der erteilten Baugenehmigung konnte mit dem Großprojekt bereits im Mai 1981 begonnen werden. Die Einweihung der Feuerwehrunterkunft erfolgte am 17. April 1982.



 
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