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Einsatz Nr.50, 26. April 2026, 14:23 Uhr

Am heutigen Mittag wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn zu einem ausgedehnten Waldbrand im Bereich nördlich der Autobahn A63 in Höhe Mehlingen alarmiert.

Bereits bei der ersten Erkundung bestätigte sich ein großflächiger Wald- und Flächenbrand in unwegsamem Gelände. Durch Wind und trockene Vegetation kam es zu einer schnellen Ausbreitung des Feuers auf eine Gesamtfläche von rund drei Hektar. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der schwierigen Geländestruktur sowie zahlreicher Glutnester besonders herausfordernd. Aufgrund der Lageentwicklung wurde das Einsatzstichwort zeitnah erhöht und eine Vielzahl an Kräften nachalarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen sowie der Riegelstellung zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung. Aufgrund der Größe der Brandfläche wurde der Einsatz in mehrere Abschnitte gegliedert.

 


Die Koordination erfolgte über die Einsatzleitung der Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn, später unter Einbindung der übergeordneten Führungseinheiten des Landkreises Kaiserslautern. Zur Wasserversorgung wurden Pendelverkehre mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Zusätzlich kamen Löschwasserentnahmestellen sowie logistische Unterstützungspunkte zum Einsatz. Als besondere Herausforderung stellten sich die tiefsitzenden Glutnester dar, die eine kontinuierliche Kontrolle und Nachlöscharbeit erforderlich machten. Diese mussten gezielt abgelöscht und Waldboden stellenweise umgearbeitet werden, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. In der Nacht wurde von uns eine Brandwache, mit einem Löschfahrzeug und neun Feuerwehrkameraden, im Wald eingesetzt.

Im Einsatz befanden sich unter anderem alle Feuerwehren der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, weitere Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Kaiserslautern, Kräfte der Feuerwehr Stadt Kaiserslautern, Einheiten aus dem Donnersbergkreis, die US-Feuerwehr, Einheiten des Katastrophenschutzes, und die Polizei sowie Forstdienststellen. Des Weiteren wurden wir durch die Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK) unterstützt.
Insgesamt waren über den Einsatzverlauf hinweg gut 200 Einsatzkräfte gut 21 Stunden im Einsatz. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen eingesetzten Kräften für die stets gute und reibungslose Zusammenarbeit.